Mittagsschlaf-Auszeit

Mittagsschlaf-Auszeit

Die Sonne lacht mit den winterlichen Temperaturen um die Wette. Das ist richtig gut, war der Vormittag doch eher grau und nebelig. Während sich die beiden Großen langsam aber stetig von einer fiesen Grippevirus-oder-irgendwas-mit-Bakterien-Infektion erholen, schläft die kleine Jule friedlich eine Etage über uns. Ohne Hustengeräusche, die gefühlt in den letzten Tagen überall waren. Das Rührgerät rührt kräftig Rührteig. Der Sound aus der Küche, der Waffel-Blues bedeutet und deutlich angenehmer als Herumgehuste ist. Die Rührgerät-Halterin heißt übrigens Manuela, meine Frau, die gerade dafür sorgt, dass ich ein wenig an der Daddybär-Seite herumdoktern kann, indem sie sich einfach um alles Aktuelle kümmert. Ich sitze am iPad, obwohl es hell draußen ist! Komisches Gefühl. Vielleicht sollte ich mir eine Sonnenbrille aufziehen – hilft gegen die einfallenden Sonnenstrahlen und hält ggf. meinen Körper davon ab, sich an die Uhrzeit der iPad-Nutzung zu gewöhnen. Einzig das Video-Babyphone steht neben mir und zeigt mir via Nachtkamera, dass die kleine Terroristin immer noch am Boden ist. Hin und wieder rauscht es aus dem rechteckigen Kasten, was aber nur Störungen bedeutet und kein waches Kind. Zwischenzeitlich rieche ich die ersten Waffeln. Es ist alles in allem viel zu schön und viel zu ruhig, um am Tablet zu sitzen. Ich klappe das Apple-Ding jetzt zu und krame es, vielleicht, heute Abend nochmal raus. Außerdem niest gerade meine Frau – nicht einmal, zweimal, sondern dreimal! – während sie aus flüssigem Teig feste Waffel macht. Ich gehe mal lieber zu ihr. Dr. med. D. hat zufällig gerade Sprechstunde. Medizin ist von den Großen sicherlich noch genug übrig. Und wenn dann – in einer guten Stunde – alles gut ist, gehts an die Luft. Spaß haben. Durchatmen. Und andere Leute anstecken. See you!


Edit – Schnappschuss.

Das Trio am See

David

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